Tommy Helfinger Meister 2019

             RMC-Mastertitel geht mit 17 Siegen und 6 Podien

                         wieder zurück ins badische Kronau

Strahlender Sonnenschein beim RMC-Finale im hessischen Wittgenborn. Tommy flog, beschraubt von Sohnemann und Rennmechaniker Max Helfinger, auf seinem neuen Sodi-DD2 von Beulekart über den bockelharten Vogelsbergring und liess an seinem vierten Meistertitel in der RMC-Germany nichts anbrennen. Musste Tommy noch im ersten von 6 Läufen, in Führung liegend, wegen eines Auspuffproblems sein Kart abstellen, so konnte er nach Behebung des Problems jedoch alle 5 weiteren Läufe als Sieger beschliessen. KartArt, als sein Promotor, bedankt sich bei allen Unterstützern, Teamkollegen und Fans an den Strecken, die diese Megasaison für Tommy möglich machten. Einen grossen Hut ziehen wir besonders für Achim Beule, der eiskalt auf Tommy setzte, als die Konkurrenz im Fahrerkarusell zwischen den Saisons politisierte. Mit seinem Topmaterial von Sodi und perfektem Service war diese Saison ein Genuss an der Strecke sowie am Bidschirm. Und last but not least geht unser Dank an den Good Old Boy Tommy Helfinger, der uns eine Wahnsinns-Show abgeliefert hat und mit dem wir uns jetzt gemeinsam aufs Weltfinale in Sarno  ( Italien ) im Oktober freuen. Saison 2020 eventuell in der Europameisterschaft ? "Gerüchte", so sagte einst Enzo Ferrari, "Gerüchte sind das bittersüsse Parfüm der Boxengasse."    Arrivederci in Italia !

 

 

GRAND TOUR 2019  Sarno - Le Mans

         Eine Freundschafts-und Materialtest(osteron)-Tour

Die Sommerpause bis zum RMC-Finale in Wiitgenborn im September gestalteten die KartArt-Boys dieses Jahr auf ganz besondere Weise.

Das Training in Sarno zu den Grand Finals dieses Jahr im Oktober wurde kurzerhand mit der ersten Rotax Max International Trophy in Le Mans verbunden. KartArtchef Helmut Kornelius und RMC-Star Tommy Helfinger gingen mit den RMC-Rookies Joshua und Lorenzo Heyder 14 Tage auf grosse Karting-Tour. 5000 Kilometer Sport, Spiel und Spass waren an der Tagesordnung. Eine unvergessliche Reise mit Stipvisiten aller berühmten Sehenswürdigkeiten auf dem Weg mit der Sonne durch Italien und der Côte d´Azur.

Sarno - Roma - Pisa - Fiorentina - Genua - Alassio - Andorra - Monaco und schliesslich Le Mans wurden ordnungsgemäss gerockt. Nach positiven Test-und Trainingsfahrten auf der schnellen Traditionsbahn in Sarno wurde die Spassmaschine direkt auf Vollgas aufgedreht. Angewandte Ausgelassenheit stand als Pflichtkür ganz oben und als einzige Regel im Reisereglement.     Zur Beruhigung der Gemüter gabs zwischen den Etappen immer etwas Kultur auf der Erlebnistour nach Le Mans - Man(n) war bereit für Tommys Einsatz !

 

Hunderte Fahrer und Top-Teams aus aller Welt von Australien über Afrika, Europa und Übersee von Nord-und Südamerika gaben sich die Ehre zur ersten Ausgabe der "International Trophy". Ein Stelldichein der weltweiten Kartelite !

Die wunderschöne Kartstrecke in Le Mans empfing mit Sonne aus heiterem Himmel, perfekter Infrastruktur und hochprofessionellem Personal. Die deutschen Teams genossen das  Ambiente sichtlich und lockerten ihre sonst eher ambitionierte Umgangsweise deutlich auf.

Von heimlichen, zum Teil gar gemeinsamen Boxenpartys und "markieren" der Hunaudiêre-Geraden des Nachts, wurde im und ums Fahrerlager herum gemunkelt.

Morgens war dann bei allen Teams aber wieder Business as usual angesagt.

Joshua Heyder lieferte erstmals als Rennmechaniker auf internationalem Parcourt einen Top-Job ab und brachte Fahrer und Kart heil und gut behütet durch das 5 Tage-Event, welches geprägt war von schweren Unfällen und haufenweise Schrott. Helmut Kornelius und Lorenzo Heyder bildeten die Versorgungseinheit von Baguettes, Benzin und coolen Beats. In der Boxengasse und im Fahrerlagerpark standen Public Relation zur Sache und die beiden Stimmungskanonen performten als Grid-Bro´s sogar einen französischen Live-Rap zu Ehren des genialen Le Mans-Personals. Dazwischen studierten sie fleissig neue Posen ein und genossen das internationale Flair.

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Mit neuem Sodi-Material von BeuleKart startete Tommy Helfinger in eine turbulente Woche und konnte sich trotz verkorkstem Qualy und bereits zweier Abschüssen in den Vorläufen noch ins Finale fahren.  Von Startplatz 17 kämpfte er sich schon nach wenigen Runden bis auf Position 9 vor, als er erneut vom Belgier und Ex-Weltmeister Adams beim Anbremsen aus Topspeed von hinten abgeschossen wurde. Vom Ende des Feldes, einem möglichen Podium entrissen, ballerte Tommy, mit seinem ramponierten Kart und ordentlich Sauer-Power, noch einmal durchs Feld bis auf Platz 11 !   Dann war das Rennen leider schon zu Ende. Positiven Trost schenken  jedoch  die  schnellsten Rundenzeiten  in  mehreren  Heats  des Meisterschaftsführenden der deutschen RMC-Challenge. Gegen Tommys Topform und sein neues Material müssen sich seine Gegner im deutschen Finale erst einmal warm anziehen. 134 Punkte Vorsprung sprechen für sich. Wittgenborn ist seine Lieblingststrecke und auf ihr hat er sich schon mal zum Meister küren lassen. Tu´s noch einmal Tommy...!

               Galerie zur Grand Tour 2019 Sarno - Le Mans

                   18./19.Mai RMC-GERMANY in Oppenrod 

DD2-Masterpilot Tommy Helfinger legt Rekordserie mit 12 Rennsiegen in Folge auf den Asphalt

Endlich war es soweit. Nach dem Säbelrasseln im Clubrennen am Wochenende zuvor war nun wieder sportlicher Ernst angesagt. Nachdem schon einige Fahrer wegen des unbestechlichen Modus von sechs Rennen pro Wochenende die Segel gestrichen hatten, wurde es für die verbliebenen nicht leichter.Superqualy bei den DD2 zusammen mit den Masters, erst Trockenrennen dann Regenrennen und zum Finale Wetter im Mix.

  Einzig und allein Tommy Helfinger schien von all dem unbeeindruckt und brannte mit seinem Sodi einen Start-und Zielsieg nach dem anderen auf die Strasse. Sowohl die Verfolger Patrick Weinstock und Thomas Schumacher am ersten Renntag, als auch Thomas Schollenberger und der starke Michael Becker am zweiten Renntag, konnten Tommy zu keiner Runde gefährlich werden.

Mit der Pole in das Samstagstriple und mit der Pole in das Sonntagstriple setzte Tommy damit einen neuen RMC-Meisterschaftsrekord mit 12 Siegen in Folge und führt nun mit satten 300 Punkte die Meisterschaft zur Saisonhalbzeit an  Im nächsten Rennen im Juni im belgischen Genk werden dann wohl die Weichen für das Weltfinale in Italien gestellt

Tommy Helfinger will von all dem (noch) nichts wissen.Erstmal muss er selbst für sich seine Siegesserie verdauen und doch bestimmt fragt er sich, wie wohl alle, wie lange diese Serie wohl dauern will...wir hoffen noch ne ganze Weile.

 

        Tolle Fotos aus der Manufacture

                             folgen für euch auf den Fahreseiten

 

                   12./13.Mai RMC-Clubrennen in Oppenrod 

Saisonauftakt der RMC-Germany vom 13/14 April in Wackersdorf

Brasilien Rotax Max-World Final 2018

       Finale endet für Tommy Helfinger leider mit Motorplatzer 

 "Oh no, the great german driver Tommy Helfinger is out of the grid.We`d lost one of our favorites" waren die Worte des Moderators im traumhaften Paladino in Brasilien als Tommy Helfinger unverschuldet aus

dem Rennen geworfen wurde.

Betreut von Motoren-As Gabriel Citignola und KartArt-Teamchef Helmut Kornelius war das Trio Infernale top aufgelegt und heiss auf den Titel.

Doch flogen im Qualy aufgrund eines Materialfehlers die Bremsbeläge davon und verhinderten somit knapp die mögliche Pole-Position für den Start. Zweimal wurde der deutsche Rotax-Star "angefahren" und konnte dabei zum Glück nur leicht verletzt weiterfahren. Der vom Unfall beschädigte Kühler jedoch verlor das gesamte Kühlwasser und Helfingers Titelträume endeten in weissem Rauch am strahlend blauen Himmel über Brasilien.